Hochwasserschutz Kremstal, Generelle Planung

Kategorie:

Hochwasserschutz, Hydrologie, Hydraulik

Zeitraum:

2018 – 2020

Auftraggeber:

Amt der OÖ Landesregierung, Gewässerbezirk Linz

Projektpartner:

Blattfisch, Büro für Gewässserökologie, Wels

Gemeinden, Bundesland:

Einzugsgebiet der Krems, Oberösterreich

Projektbeschreibung:

Basierend auf der „Machbarkeitsstudie Hochwasserschutz-Kremstal“ und den darauf aufbauenden Generellen Projekten „RHB Fernbach“ und „RHB Feyreggerbach“ und „Hochwasserschutz Neuhofen-Piberbach“ werden die gewählten Schutzmaßnahmen überprüft und an den Stand der Technik angepasst. Unter der Annahme, dass das zum Zeitpunkt der Projekterstellung im Bau befindliche Rückhaltebecken „Krems-Au“ in den Gemeinden Nußbach und Wartberg an der Krems fertiggestellt worden ist, erfolgt eine Optimierung des Maßnahmenkonzepts und eine Prioritätenreihung.

SAFERPLACES: Cover Story im Fachmagazin “water”!

In der Juni-Ausgabe 2020 der Fachzeitschrift „water“ (MDPI Verlag, Basel/CH) ist das wissenschaftliche paper unserer Projektpartner gecosistema und Universität Bologna zur Coverstory ausgewählt worden!

Der Artikel stellt den innovativen GIS-basierten Ansatz unserer Projektpartner gecosistema und Unibo zur schnellen Identifikation überflutungsgefährdeter Bereiche anhand des hochaufgelösten digitalen Geländemodells sowie von Bemessungsregen unter Berücksichtigung von Niederschlagsverlusten durch Bodentyp und –bedeckung vor.

In den Pilotgebieten Rimini und Lignano Sabbiadoro wurden an Hand von Bemessungs- als auch realen Starkregenereignissen durch unser Büro die resultierenden Überflutungsgebiete mit dem hydrodynamischen 2D-Modell berechnet, welche als Validierungsbasis für den im Teilprojekt „SAFER_RAIN“ verwendeten Hierarchical Filling & Spilling Algorithmus dienten.

Wir freuen uns und sind stolz darauf, mit unserer Expertise im Bereich der hydraulischen Modellierung von pluvialen Überflutungen einen Beitrag zur angewandten Forschung in dem Bereich leisten zu können!


Projekt “SAFERPLACES”: Pilot Area Rimini

Im Zuge des Climate-KIC Demonstrator-Projekts “SAFERPLACES(Improved assessment of pluvial, fluvial and coastal flood hazards and risks in European cities as a mean to build safer and resilient communities) liefert das Ingenieurbüro Humer das Benchmarking für GIS-basierte Tools zur semi-automatischen Berechnung von Gefährdungen durch pluviale, fluviale oder maritime Überflutungen.

Diese Benchmarks erstellen wir durch den Einsatz 2d-hydraulischer Modelle mit integriertem Niederschlags-/ Abflussmodell sowie Daten zum Fassungsvermögen der Regenwasserkanalisation.

In der ersten pilot area für das Projekt, der Stadt Rimini, wurde ein reales Starkregenereignis aus dem Jahr 2013 herangezogen:


Quelle: https://www.centrometeoemiliaromagna.com/evidenza/24-giugno-23-alluvione-lampo-a-rimini

Bei diesem Starkregenereignis traten großflächige Überflutungen auf, welche hydraulisch im Modell nachgerechnet sowie verschiedene Modellszenarien mit unterschiedlichem Niederschlag berechnet wurden.

Im nächsten Schritt wird die Berechnung durch den Einfluss der Regenwasserkanalisation ergänzt.

Wir warten schon gespannt auf die Berechnung der weiteren pilot areas in Köln und Pamplona!

Bürgerinformationsveranstaltung “Hochwasser” Bad Ischl

Als Abschluss des Projekts „Überflutungsbilder Bad Ischl“ fand am 30.01.2019 eine Informationsveranstaltung für betroffene Bürgerinnen und Bürger statt.
Hier wurde die Hochwassergefährdung im Stadtgebiet präsentiert und die Rolle der Einsatzorganisationen sowie die Möglichkeiten zur Eigenvorsorge bei Betroffenen diskutiert. Im Anschluss gab es die Möglichkeit sich bei verschiedenen Stationen zum Thema zu informieren und mit zuständigen ExpertInnen und Behördenvertretern Detailfragen zu erörtern.

Im Zuge der Veranstaltung fand auch die die offizielle Übergabe des „Hobi-T“ (Hochwasser-Bilder Tool) statt, welches vom zuständigen Landesrat für Hochwasserschutz und Katastrophenschutz Podgorschek an Bürgermeister Heide und die Freiwillige Feuerwehr übergeben wurde.

 

Rund 200 Personen nahmen an der Veranstaltung teil. Über die Veranstaltung wurde in regionalen Zeitungen, Radio und Fernsehen berichtet.

Video Hochwasseranimation für Bad Ischl: