Projekt “SAFERPLACES”: Pilot Area Rimini

Im Zuge des Climate-KIC Demonstrator-Projekts “SAFERPLACES(Improved assessment of pluvial, fluvial and coastal flood hazards and risks in European cities as a mean to build safer and resilient communities) liefert das Ingenieurbüro Humer das Benchmarking für GIS-basierte Tools zur semi-automatischen Berechnung von Gefährdungen durch pluviale, fluviale oder maritime Überflutungen.

Diese Benchmarks erstellen wir durch den Einsatz 2d-hydraulischer Modelle mit integriertem Niederschlags-/ Abflussmodell sowie Daten zum Fassungsvermögen der Regenwasserkanalisation.

In der ersten pilot area für das Projekt, der Stadt Rimini, wurde ein reales Starkregenereignis aus dem Jahr 2013 herangezogen:


Quelle: https://www.centrometeoemiliaromagna.com/evidenza/24-giugno-23-alluvione-lampo-a-rimini

Bei diesem Starkregenereignis traten großflächige Überflutungen auf, welche hydraulisch im Modell nachgerechnet sowie verschiedene Modellszenarien mit unterschiedlichem Niederschlag berechnet wurden.

Im nächsten Schritt wird die Berechnung durch den Einfluss der Regenwasserkanalisation ergänzt.

Wir warten schon gespannt auf die Berechnung der weiteren pilot areas in Köln und Pamplona!

Bürgerinformationsveranstaltung “Hochwasser” Bad Ischl

Als Abschluss des Projekts „Überflutungsbilder Bad Ischl“ fand am 30.01.2019 eine Informationsveranstaltung für betroffene Bürgerinnen und Bürger statt.
Hier wurde die Hochwassergefährdung im Stadtgebiet präsentiert und die Rolle der Einsatzorganisationen sowie die Möglichkeiten zur Eigenvorsorge bei Betroffenen diskutiert. Im Anschluss gab es die Möglichkeit sich bei verschiedenen Stationen zum Thema zu informieren und mit zuständigen ExpertInnen und Behördenvertretern Detailfragen zu erörtern.

Im Zuge der Veranstaltung fand auch die die offizielle Übergabe des „Hobi-T“ (Hochwasser-Bilder Tool) statt, welches vom zuständigen Landesrat für Hochwasserschutz und Katastrophenschutz Podgorschek an Bürgermeister Heide und die Freiwillige Feuerwehr übergeben wurde.

 

Rund 200 Personen nahmen an der Veranstaltung teil. Über die Veranstaltung wurde in regionalen Zeitungen, Radio und Fernsehen berichtet.

Video Hochwasseranimation für Bad Ischl:

Fertigstellung GZP Pram

Für den Oberlauf der Pram von Pramerdorf /Gemeinde Geiersberg bis Andorf wurde der Gefahrenzonenplan auf einer Länge voGZP Pramn ca 21 km erstellt. Zusätzlich ist der Raaberbach im Ortsgebiet von Raab zu bearbeiten gewesen. Als Besonderheit war ein umfangreiches Niederschlag-Abflussmodell (NA-Modell) zu erstellen, das auch als Beispiel im ÖWAV-Leitfaden für Niederschlag-Abflussmodellierung Eingang findet. Da NA-Modell und Strömungsmodell gleichzeitig beauftragt waren und bearbeitet wurden, konnte eine intensive Interaktion beider Modelle stattfinden. Besonders die Kalibrierung der Laufzeiten der Hochwasserwelle stellt im NA-Modell eine Schwierigkeit dar. Aus dem Strömungsmodell konnte diese einfach ermittelt werden und wieder in das NA-Modell übernommen werden. Daduch änderte sich die Wellenform im NA-Modell. In diesem mussten dann die Modellparameter so geändert werden, dass eine Übereinstimmung mit den beobachteten Wellen an den Pegeln erreicht wird.
Der GZP wurde vom Ministerium kollaudiert und steht den Gemeinden zur Verfügung.