HOchwasserRisikozonierung Austria – HORA 3.0

HOchwasserRisikozonierung Austria – HORA 3.0
Hydrologische Arbeiten

Kategorie:

Hydrologie, Angewandte Forschung

Zeitraum:

2015- 2021

Auftraggeber:

Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft

Projektpartner:

TU Wien, Institut für Wasserbau und Ingenieurhydrologie,
Univ. Prof. Dipl.- Ing. Dr. techn. Günter Blöschl

Projektgebiet:

Österreichweit

Projektbeschreibung:

In den Jahren 2004 bis 2005 wurde das Projekt HORA (Hochwasserrisikoflächen Österreich) durchgeführt. Mehr als 10 Jahre später wurden im Zuge von „HORA 3.0“ Daten ergänzt und die Ergebnisse im Hinblick auf die neuen Datensätze evaluiert.

Ziel von HORA ist die Ermittlung und Darstellung von Hochwasserabflüssen unterschiedlicher Jährlichkeiten (30-, 100- und 300-jährlich).

Im Teilprojekt „Hydrologie“ wurden die in HORA ermittelten Hochwasserkennwerte mit den neuen Daten geprüft und – falls erforderlich – verändert. Dies geschah unter Abstimmung mit den Hydrographischen Diensten der Bundesländer.

In einem weiteren Schritt wurden unter Verwendung der geostatistischen räumlichen Interpolationsmethode Top-Kriging (topologisches Kriging) die Hochwasserkennwerte für unbeobachtete Einzugsgebiete bestimmt. Neben Seen und Stauseen wurden auch mittels Berechnung der Wellenverformung bestehende Hochwasserrückhaltebecken berücksichtigt.

Ergebnisse sind die 30-, 100- und 300-jährlichen Hochwasserabflüsse in unbeobachteten Einzugsgebieten in ganz Österreich. Diese dienen in einem weiteren Schritt als Eingangsparameter für die hydraulische Berechnung zur Darstellung der Überflutungsfläche. Außerdem werden die Werte für diverse Planungsaufgaben und Fragestellung im Hochwasserbereich verwendet.