RHB Krems-Au, Durchstich Krems planmäßig erfolgt

Im Rahmen des Projektes wird die Krems wieder in die Tiefenlinie des Kremstals verlegt. Dazu wurde auf einer Länge von ca. 900m das Flussbett vollständig neu errichtet. Der Rothbach als rechter Zubringer wurde ebenfalls etwas verlegt, wobei die Einmündung in die Krems innerhalb des Retentionsbecken unmittelbar vor dem Grundablassbauwerk erfolgt.

Anschließend quert die Krems den Damm durch die Durchströmung des Grundablassbauwerks und fließt weiter über die neu errichtete Wehranlage Eder in Richtung Wartberg. 100m flussauf der Wehranlage schwenkt die Krems wieder in ihren alten Verlauf ein, von dort bis zur Mündung in den Nußbach wurde das Flussbett neu gestaltet.

Am 13.02.2019 erfolgte plangemäß der Durchstich und somit die Dotation des neuen Kremsabschnitts.

Bürgerinformationsveranstaltung “Hochwasser” Bad Ischl

Als Abschluss des Projekts „Überflutungsbilder Bad Ischl“ fand am 30.01.2019 eine Informationsveranstaltung für betroffene Bürgerinnen und Bürger statt.
Hier wurde die Hochwassergefährdung im Stadtgebiet präsentiert und die Rolle der Einsatzorganisationen sowie die Möglichkeiten zur Eigenvorsorge bei Betroffenen diskutiert. Im Anschluss gab es die Möglichkeit sich bei verschiedenen Stationen zum Thema zu informieren und mit zuständigen ExpertInnen und Behördenvertretern Detailfragen zu erörtern.

Im Zuge der Veranstaltung fand auch die die offizielle Übergabe des „Hobi-T“ (Hochwasser-Bilder Tool) statt, welches vom zuständigen Landesrat für Hochwasserschutz und Katastrophenschutz Podgorschek an Bürgermeister Heide und die Freiwillige Feuerwehr übergeben wurde.

 

Rund 200 Personen nahmen an der Veranstaltung teil. Über die Veranstaltung wurde in regionalen Zeitungen, Radio und Fernsehen berichtet.

Video Hochwasseranimation für Bad Ischl:

Ein frohes Weihnachtsfest und einen guten und erfolgreichen Start ins neue Jahr!

Die Geschäftsführung und das gesamte Team des IB Humer bedankt sich bei allen Kunden und Partnern sehr herzlich für Ihr Vertrauen und die gute Zusammenarbeit! Es war uns eine Freude, für Sie tätig gewesen zu sein und freuen uns schon auf neue Projekte im Jahr 2019.

Wir wünschen Ihnen und Ihren Angehörigen ein friedvolles Weihnachtsfest, erholsame Tage und einen guten Start ins neue Jahr!

Kommunalmesse 2018, Dornbirn

Gemeinsam mit unseren Partnern im kommunalen Bereich (kosima GmbH, Skyability GmbH und SWD Infrastruktur GmbH) waren wir als Aussteller auf der Kommunalmesse in Dornbirn vertreten.

Als Highlight wurde unser Stand durch Staatssekretärin Fr. Mag. Karoline Edtstadler und dem Präsidenten des Österreichischen Gemeindebundes Herrn Bgm. Mag. Alfred Riedl sowie dem Präsidenten des OÖ. Gemeindebundes Herrn LAbg. Bgm. Hans Hingsamer besucht.

Aufgrund der hohen Anzahl an Kontakten mit Vertretern der österreichischen Gemeinden wurde klar, dass die Hangwasserproblematik ein großes Zukunftsthema ist und unser Büro mit dem Aufgreifen dieser Thematik schon vor etlichen Jahren diesen Trend gut erkannt hat.

Regionales Bibermanagement

Am 27.09.2018 hat die Auftaktveranstaltung für das Pilotprojekt Regionales Bibermanagement stattgefunden.

Die Oö. Umweltanwaltschaft plant die Durchführung eines Pilotprojektes zur modellhaften Entwicklung eines regionalen Biber-Konfliktmanagements. Die Maßnahmenplanung soll in einem definierten Gewässerabschnitt der Waldzeller Ache im Bezirk Braunau mit mehreren aneinandergrenzenden Biberrevieren stattfinden. Das Projekt zielt darauf ab, ein einheitliches und auf andere Regionen übertragbare Hilfestellung zu entwickeln, um den größten gemeinsamen Nenner innerhalb der verschiedenen Ziele, Nutzungsinteressen und rechtlichen Rahmenbedingungen zu finden.

Im Vorfeld dazu findet ein fachlicher Austausch zur Erarbeitung von Kriterien für die Beurteilung bei Biberkonflikten und Lösungsmöglichkeiten statt. Im Arbeitskreis Wasserbau unterstützt Michael Hofer als externer Wasserbauexperte die Sachverständigen vom Land OÖ.

Überflutungsbilder Bad Ischl, 3. Workshop

Am 17. September 2018 hat der 3. und letzte Workshop zu den Überflutungsbildern Bad Ischl stattgefunden.
Unter Teilnahme von Vertretern der Stadtgemeinde Bad Ischl (u.a. Bürgermeister Hannes Heide), der Freiwilligen Feuerwehr, des Roten Kreuzes, der Stadtpolizei, des Gewässerbezirks Gmunden, der Abteilung Wasserwirtschaft des Landes OÖ und des Ländervertreters des Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus wurden folgende Themen behandelt:

  • Rückblick auf die abgelaufenen Workshops
  • Darstellung von Hochwasserüberflutungsflächen
  • Rolle der Gemeinde im Katastrophenfall
  • Festlegung der Rahmenbedingungen für die Abschlussveranstaltung
  • Vorstellung HoBi-T (Hochwasser-Bilder Tool)

Mit dem HoBi-T (Hochwasser-Bilder Tool) soll den Entscheidungsträgern geholfen werden, um auf Basis von vorherrschenden Situationen, auf weitere Entwicklungen der Wasserstände und damit der Überflutungen vorbereitet zu sein. Das Ziel ist, dass man dadurch in Krisensituationen besser vorbereitet ist und diese einfacher bewältigen kann.

Climate-KIC Projekt “SAFERPLACES”: Kickoff Meeting in Rimini

Am 10./11. September fand in Rimini das Kick-off Meeting zum Climate-KIC Demonstrator-Projekt “SAFERPLACES” (Improved assessment of pluvial, fluvial and coastal flood hazards and risks in European cities as a mean to build safer and resilient communities) unter der Führung unseres Partnerunternehmens GECOSISTEMA S.r.l. und unserer Beteiligung statt.

Climate-KIC ist das derzeit größte europäische öffentlich-privates Netzwerk für Innovationen zum Themenbereich Klimawandel und beschäftigt sich in der focus-area “Climate Risk Information” u.a. mit der verbesserten Verfügbarkeit von Tools zur Modellierung und Risikoabschätzung von Folgen des Klimawandels.

Genau hier setzt das Projekt “SAFERPLACES” an, in dessen Laufzeit (2018-2021) und Rahmen in drei europäischen Städten verbesserte und hoch-automatisierte Tools zur Berechnung des pluviatilen, fluviatilen und maritimen Überflutungsrisiko (weiter-)entwickelt und überprüft werden.

IBH wird hierfür in den Bereichen “Flood hazard characterisation and modelling” sowie “Resilient strategies and flood risk reduction” tätig sein und mit der 2d-hydraulischen Berechnung von Starkregenereignissen unter Berücksichtigung der kommunalen Infrastruktur (Kanalisation) für das Benchmarking der automatisierten Tools sorgen.

Überflutungsbilder Bad Ischl, 1. Workshop

Am 30. Mai 2018 hat der 1. Workshop zu den Überflutungsbildern Bad Ischl stattgefunden. Unter Teilnahme von Vertretern der Stadtgemeinde Bad Ischl, der Freiwilligen Feuerwehr, der Wildbach- und Lawinenverbauung, des Gewässerbezirks Gmunden und der Abteilung Wasserwirtschaft des Landes OÖ wurden folgende Themen erarbeitet:

  • Erläuterung Mündungssituation – Rückstauproblematik Pegel Maxquelle
  • Definition kritische Infrastruktur
  • Verteidigungsmaßnahmen: Zieldefinition der Schutzgüter: Was wollen wir schützen? Wie wollen wir schützen?
  • Erfahrungsaustausch Einsatz im Hochwasserfall
  • Vorstellung HoBi-T (Hochwasser-Bilder Tool)

Mit dem HoBi-T (Hochwasser-Bilder Tool) soll den Entscheidungsträgern geholfen werden, um auf Basis von vorherrschenden Situationen, auf weitere Entwicklungen der Wasserstände und damit der Überflutungen vorbereitet zu sein. Das Ziel ist, dass man dadurch in Krisensituationen besser vorbereitet ist und diese einfacher bewältigen kann.

Überschwemmungsschutz in Leonding

Projektleiter DI Gerhard Riegel im Interview auf LT1:

In der Stadtgemeinde Leonding, für die wir eine der ersten Hangwasserhinweiskarten samt entsprechendem Maßnahmenplan berechnet haben, wird nun gerade eine konkrete Maßnahme durchgeführt. Dies geschieht in Form der Errichtung von insgesamt vier Absetzmulden in den Stadtteilen Bergham, Rufling, Holzheim und Allharting.

Dazu Kollege Riegel im Interview im lokalen Fernsehsender LT1: