Nominierung für den Staatspreis Ingenieurconsulting 2017

Hangwasserhinweiskarte

Unser Planungsinstrument der Hangwasserhinweiskarte wurde durch die Jury der Austrian Consultants Association für den Staatspreis Consulting 2017, Sparte Ingenieurconsulting, nominiert. Der Wettbewerb, durchgeführt durch das Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft (bmwfw), dient der Prämierung von hervorragenden exportfähigen Consultingleistungen aus den Bereichen Ingenieruconsulting und Unternehmensberatung / Informationstechnologie wird alternierend alle zwei Jahre vergeben.

Die Verleihung des Preises 2017 unter insgesamt 27 Einreichungen fand am 23. November in Wien statt; unser Projekt “Hangwasserhinweiskarte” mit der Stadtgemeinde Leonding und der Gemeinde Sankt Marien als Auftraggeber schaffte es als Siegerprojekt der Kategorie “Infrastruktur” in die Top 5 der Gesamtwertung und wurde damit offiziell mit der Nominierung für den Staatspreis Ingeniuerconsulting 2017 ausgezeichnet:

“Das Kartenprogramm errechnet Auswertungen, die in vorhandene Geoinformationssysteme eingespielt werden können. Open Data und die Verwendung bereits vorhandener Software ermöglichen kostengünstige Vorhersagekarten für alle Orte. Eventuelle Bedrohungen werden so erkennbar, sodass Schutzmaßnahmen zeitgerecht geplant und errichtet werden können.” (Begründung Jury)

Mit dabei war natürlich das gesamte Team sowie Bgm. Helmut Templ (Gem. Sankt Marien) als Auftraggeber – wir freuen uns natürlich sehr über diese Bestätigung!

Verleihung der Nominierung zum Staatspreis Ingeniuerconsulting 2017
Verleihung der Nominierung zum Staatspreis Ingeniuerconsulting 2017 (© Klaus Prokop)

IBH International

Auftrag in Italien: Eine Gruppe aus dem Switch-On Team hat sich zu einem Projekt in Bologna/Italien zusammen gefunden.

Die italienischen Kollegen haben einen GIS-basierten Ansatz entwickelt, mit dem mittels eines topografischen Index Überflutungen abgeleitet werden sollen. Mit unserem Sturzflutenmodell können wir die Überflutungen hydraulisch berechnen.  Die Ergebnisse unseres detaillierten Modells dienen als Kalibrierungswerte für das vereinfachte GIS Modell.
Zudem versuchen wir, gemeinsam mit dem Partner GECOS, Kontakte zu Städten als künftige Kunden zu knüpfen.

Bei Erfolgreicher Durchführung dieses Projekts sind weitere Projekte in dieser Art in Aussicht.

Verstärkung in Gmunden

Ab sofort verstärkt Frau DI DI Julia Eisl unseren Standort in Gmunden. Julia Eisl hat nach dem Abschluss ihres Studium für Landschaftsplanung während der beruflichen Tätigkeit auf der Universität für Bodenkultur am Institut für Alpine Naturgefahren ergänzend das Masterstudium “Mountain Risk Engineering” abgeschlossen. Anschließend war sie als Projektmanagerin in Canmore (Alberta, Kanada) im Bereich Naturgefahren, insbesondere Gefahren- und Risikoanalysen, Planung und Bau von Schutzmaßnahmen tätig. Wir freuen uns sehr über die Unterstützung am Standort in Gmunden und auf eine bereichernde Zusammenarbeit.

Kommunale in Nürnberg

Das IB-Humer ist auf der Messe Kommunale in Nürnberg präsent und wird dort sein Hangwassermanagement der breiten Öffentlichkeit vorstellen. Diese Messe ist genau die richtige für das Zielpublikum, nämlich Bürgermeister und Bearbeiter in den Gemeinden. Wir zeigen, wie wir mit unserem Computermodell die Abflüsse berechnen können und wie damit die Risikokommunikation gemacht werden kann. Selbstverständlich verwenden wir das Modell auch dazu, konkrete Schutzmaßnahmen zu planen. Infomieren sie sich selber – auf der Kommunale in Nürnberg vom 18. – 19. Oktober 2017, Halle 8, Stand 606.

Fertigstellung GZP Pram

Für den Oberlauf der Pram von Pramerdorf /Gemeinde Geiersberg bis Andorf wurde der Gefahrenzonenplan auf einer Länge voGZP Pramn ca 21 km erstellt. Zusätzlich ist der Raaberbach im Ortsgebiet von Raab zu bearbeiten gewesen. Als Besonderheit war ein umfangreiches Niederschlag-Abflussmodell (NA-Modell) zu erstellen, das auch als Beispiel im ÖWAV-Leitfaden für Niederschlag-Abflussmodellierung Eingang findet. Da NA-Modell und Strömungsmodell gleichzeitig beauftragt waren und bearbeitet wurden, konnte eine intensive Interaktion beider Modelle stattfinden. Besonders die Kalibrierung der Laufzeiten der Hochwasserwelle stellt im NA-Modell eine Schwierigkeit dar. Aus dem Strömungsmodell konnte diese einfach ermittelt werden und wieder in das NA-Modell übernommen werden. Daduch änderte sich die Wellenform im NA-Modell. In diesem mussten dann die Modellparameter so geändert werden, dass eine Übereinstimmung mit den beobachteten Wellen an den Pegeln erreicht wird.
Der GZP wurde vom Ministerium kollaudiert und steht den Gemeinden zur Verfügung.

Klimawandel Workshop

Von 13. März bis 15. März durfte ich (Werner Macho) an einem Workshop zum Thema “Klimawandel” in Wageningen teilnehmen.

Ausgelegt war dieser zu beiderseitigem Vorteil. Die Ersteller und Datenprovider der Webpages zum Thema Klimawandel wollen den Input der Anwender zur zielführenderen Weiterentwicklung der Seiten haben und gaben ihrerseits eine Einführung über die Anwendung der derzeit vorhandenen Seiten.

Der Funktionsumfang der getesteten Seiten überraschte manchmal ebenso wie die Ergebnisse, was aber in der Natur der Sache liegt. Je weiter man in die Zukunft blicken will, desto höher werden die Unsicherheiten. Die sehr großen Unterschiede der verschiedenen Modelle schrecken einen aber dann doch ein wenig, wenn ein Modell eine Niederschlagszunahme prognostiziert, ein anderes aber für den selben Bereich eine Niederschlagsabnahme voraussagt.

Es bleibt nach wie vor immer noch viel am “Bearbeiter” hängen, der die Auswahl aus einer Vielzahl an Klimamodellen hat und das für seine Fragestellung plausibelste finden muss.

Ebenso sind sämtliche Klimamodelle für sehr großräumige Bereiche ausgelegt. Großräumig hat man die Lage also schon ganz gut um Griff.

Klima bezieht sich ja auch auf eine globale Datenbasis. Diese “groben” Klimamodelle dann bis in einzelne Bereiche von wenigen km² runterzurechnen gelingt nur unter idealen Bedingungen (homogene Umgebung, ausreichend vorhandene Referenzdaten für diesen Bereich, Mikroklimamodell) und selbst dann nicht immer wirklich gut.

Leider bleibt es nach wie vor Zukunftsmusik, gerade in Österreich mit seiner heterogenen Landschaft (Alpen, Täler, Ebenen, Beeinflussung durch Adria vom Süden und Nordsee vom Norden) eine kleinräumige genaue Vorhersage zu treffen. Die Schwankungsbreiten sind hier meist höher als die Resultate und somit wird wohl noch etwas Zeit vergehen bis die Forschung auch für kleinräumigere Klimavorhersagen entweder genug Rechenpower oder ein geeignetes Modell gefunden hat.

Berufs- u. Karrierepfad Technik & Naturwissenschaft

Im Rahmen eines Besuchs der NMS Gmunden wurde der Berufsorientierungs-Gemeinschaftsfilm 3D und die Broschüre „Berufs- und Karrierepfad in Technik & Naturwissenschaft“ des „Zukunftsraum Vöcklabruck.Gmunden“ vorgestellt und an die PädagogInnen und SchülerInnen der 7. Schulstufe durch Stefan Walther (Fa. Miba), DI Michael Hofer (Dipl. Ing. Günter Humer GmbH), Architekt DI Bernhard Eggl (BHE Architektur) sowie Bürgermeister Mag. Stefan Krapf verteilt.

Auf insgesamt 60 Seiten zeigt die Broschüre den Schülerinnen und Schülern aus der Region, welche Betriebe ihre Türen öffnen und einen Einblick in die spannende Welt rund um „3D“ geben, sowie Schulen mit Schwerpunkt in Technik & Naturwissenschaft.

Zusätzlich stehen die Angebote auch auf der Website zum Download bereit.

Publikationen auf Homepage

Wir freuen uns bekanntgeben zu dürfen, dass wir die Publikationen, an denen unser Büro mitgewirkt hat, nun ebenso auf unserer Homepage gesammelt haben.

Sowohl die Möglichkeit des Downloads als auch die einfach Übernahme der Zitate im bibtex Format erleichtert den einfach Umgang mit den zur Verfügung gestellten Veröffentlichungen.

Wir hoffen damit zur Erweiterung des Wissens über unsere Arbeitsbereiche beitragen zu können und wünschen viel Vergnügen beim Durchstöbern.

Neue Homepage

Mit 26.01.2017 wurde die alte, auf reinem HTML basierte Homepage der Dipl.-Ing. Günter Humer GmbH in den wohlverdienten Ruhestand geschickt.

Ein auf neuer “responsive” Technologie basierter Ersatz wurde hiermit freigeschalten. Dies ermöglicht das Betrachten unserer Homepage mit jeglicher Art von internetfähigen Geräten. Vom kleinsten Smartphone bis zum 80″ Smart-TV – alles was ins Internet gelangen kann, kann auch unsere Homepage benutzerfreundlich betrachten.

Wir freuen uns diesen Schritt des Einsatzes neuester Technologie, wie es auch dem Grundsatz des Büros entspricht, gegangen zu sein und wünschen viel Vergnügen beim Surfen auf unseren Seiten.