SAFERPLACES: Cover Story im Fachmagazin “water”!

In der Juni-Ausgabe 2020 der Fachzeitschrift „water“ (MDPI Verlag, Basel/CH) ist das wissenschaftliche paper unserer Projektpartner gecosistema und Universität Bologna zur Coverstory ausgewählt worden!

Der Artikel stellt den innovativen GIS-basierten Ansatz unserer Projektpartner gecosistema und Unibo zur schnellen Identifikation überflutungsgefährdeter Bereiche anhand des hochaufgelösten digitalen Geländemodells sowie von Bemessungsregen unter Berücksichtigung von Niederschlagsverlusten durch Bodentyp und –bedeckung vor.

In den Pilotgebieten Rimini und Lignano Sabbiadoro wurden an Hand von Bemessungs- als auch realen Starkregenereignissen durch unser Büro die resultierenden Überflutungsgebiete mit dem hydrodynamischen 2D-Modell berechnet, welche als Validierungsbasis für den im Teilprojekt „SAFER_RAIN“ verwendeten Hierarchical Filling & Spilling Algorithmus dienten.

Wir freuen uns und sind stolz darauf, mit unserer Expertise im Bereich der hydraulischen Modellierung von pluvialen Überflutungen einen Beitrag zur angewandten Forschung in dem Bereich leisten zu können!


Projekt “SAFERPLACES”: Pilot Area Rimini

Im Zuge des Climate-KIC Demonstrator-Projekts “SAFERPLACES(Improved assessment of pluvial, fluvial and coastal flood hazards and risks in European cities as a mean to build safer and resilient communities) liefert das Ingenieurbüro Humer das Benchmarking für GIS-basierte Tools zur semi-automatischen Berechnung von Gefährdungen durch pluviale, fluviale oder maritime Überflutungen.

Diese Benchmarks erstellen wir durch den Einsatz 2d-hydraulischer Modelle mit integriertem Niederschlags-/ Abflussmodell sowie Daten zum Fassungsvermögen der Regenwasserkanalisation.

In der ersten pilot area für das Projekt, der Stadt Rimini, wurde ein reales Starkregenereignis aus dem Jahr 2013 herangezogen:


Quelle: https://www.centrometeoemiliaromagna.com/evidenza/24-giugno-23-alluvione-lampo-a-rimini

Bei diesem Starkregenereignis traten großflächige Überflutungen auf, welche hydraulisch im Modell nachgerechnet sowie verschiedene Modellszenarien mit unterschiedlichem Niederschlag berechnet wurden.

Im nächsten Schritt wird die Berechnung durch den Einfluss der Regenwasserkanalisation ergänzt.

Wir warten schon gespannt auf die Berechnung der weiteren pilot areas in Köln und Pamplona!

Climate-KIC Projekt “SAFERPLACES”: Kickoff Meeting in Rimini

Am 10./11. September fand in Rimini das Kick-off Meeting zum Climate-KIC Demonstrator-Projekt “SAFERPLACES” (Improved assessment of pluvial, fluvial and coastal flood hazards and risks in European cities as a mean to build safer and resilient communities) unter der Führung unseres Partnerunternehmens GECOSISTEMA S.r.l. und unserer Beteiligung statt.

Climate-KIC ist das derzeit größte europäische öffentlich-privates Netzwerk für Innovationen zum Themenbereich Klimawandel und beschäftigt sich in der focus-area “Climate Risk Information” u.a. mit der verbesserten Verfügbarkeit von Tools zur Modellierung und Risikoabschätzung von Folgen des Klimawandels.

Genau hier setzt das Projekt “SAFERPLACES” an, in dessen Laufzeit (2018-2021) und Rahmen in drei europäischen Städten verbesserte und hoch-automatisierte Tools zur Berechnung des pluviatilen, fluviatilen und maritimen Überflutungsrisiko (weiter-)entwickelt und überprüft werden.

IBH wird hierfür in den Bereichen “Flood hazard characterisation and modelling” sowie “Resilient strategies and flood risk reduction” tätig sein und mit der 2d-hydraulischen Berechnung von Starkregenereignissen unter Berücksichtigung der kommunalen Infrastruktur (Kanalisation) für das Benchmarking der automatisierten Tools sorgen.