“Kremstal schützt sich vor dem Hochwasser”: Cover Story im aktuellen Extrablick

In der aktuellen Ausgabe vom 9. Oktober 2020 berichtet die Zeitung Extrablick über eines der größten Hochwasserschutzprojekte Österreichs, dem Hochwasserschutz im Kremstal. Derzeit laufen die Bauarbeiten des Rückhaltebeckens Krems-Au zwischen Wartberg und Nußbach auf Hochtouren. Mit 1,9 Kilometern Dammlänge ist es das größte Rückhaltebecken Österreichs und soll Ende 2021 einsatzbereit sein, um die Gemeinden entlang der Krems vor Überflutungen zu schützen.

Die Dipl.Ing. Günter Humer GmbH ist für die Ausführungsplanung zuständig und nimmt als Begleitende Kontrolle für den Bauherrn organisatorische Aufgaben im Zuge der Bauabwicklung war.

Quelle: Extrablick, Die Zeitung fürs südliche Oberösterreich; S. 15-17; Nr. 14/2020 vom 09.10.2020

 

 

 

HILLSLOPE geht an IBH

In Altheim, Tumeltsham und Passau kommt es in Folge von Starkregenereignissen immer wieder zu Überflutungen durch Oberflächenabflüsse.

Im Rahmen des INTERREG-Projekts Hillslope wurde das Ingenieurbüro Humer mit dem Teilprojekt „Modellierung pluvialer und fluvialer Hochwasser, Erstellung von Maßnahmenkonzepten im Gemeindegebiet von Altheim” beauftragt.

Dabei wird unsere innovative Software zur hydraulischen Berechnung der pluvialen Abflüsse zum Einsatz kommen. Für das gesamte Gemeindegebiet von Altheim werden Gefahrenkarten für pluviale und fluviale, sowie für eine kombinierte Überflutungssituation erstellt.

 

Weitere Informationen finden Sie unter:
https://www.bmnt.gv.at/forst/wildbach-lawinenverbauung/kooperationen-zusammenarbeit/interreg-projekt_hillslope.html

RHB Krems-Au: Durchstich Krems planmäßig erfolgt

Im Rahmen des Projektes wird die Krems wieder in die Tiefenlinie des Kremstals verlegt. Dazu wurde auf einer Länge von ca. 900m das Flussbett vollständig neu errichtet. Der Rothbach als rechter Zubringer wurde ebenfalls etwas verlegt, wobei die Einmündung in die Krems innerhalb des Retentionsbecken unmittelbar vor dem Grundablassbauwerk erfolgt.

Anschließend quert die Krems den Damm durch die Durchströmung des Grundablassbauwerks und fließt weiter über die neu errichtete Wehranlage Eder in Richtung Wartberg. 100m flussauf der Wehranlage schwenkt die Krems wieder in ihren alten Verlauf ein, von dort bis zur Mündung in den Nußbach wurde das Flussbett neu gestaltet.

Am 13.02.2019 erfolgte plangemäß der Durchstich und somit die Dotation des neuen Kremsabschnitts.

Überflutungsbilder Bad Ischl, 3. Workshop

Am 17. September 2018 hat der 3. und letzte Workshop zu den Überflutungsbildern Bad Ischl stattgefunden.
Unter Teilnahme von Vertretern der Stadtgemeinde Bad Ischl (u.a. Bürgermeister Hannes Heide), der Freiwilligen Feuerwehr, des Roten Kreuzes, der Stadtpolizei, des Gewässerbezirks Gmunden, der Abteilung Wasserwirtschaft des Landes OÖ und des Ländervertreters des Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus wurden folgende Themen behandelt:

  • Rückblick auf die abgelaufenen Workshops
  • Darstellung von Hochwasserüberflutungsflächen
  • Rolle der Gemeinde im Katastrophenfall
  • Festlegung der Rahmenbedingungen für die Abschlussveranstaltung
  • Vorstellung HoBi-T (Hochwasser-Bilder Tool)

Mit dem HoBi-T (Hochwasser-Bilder Tool) soll den Entscheidungsträgern geholfen werden, um auf Basis von vorherrschenden Situationen, auf weitere Entwicklungen der Wasserstände und damit der Überflutungen vorbereitet zu sein. Das Ziel ist, dass man dadurch in Krisensituationen besser vorbereitet ist und diese einfacher bewältigen kann.

Überflutungsbilder Bad Ischl, 1. Workshop

Am 30. Mai 2018 hat der 1. Workshop zu den Überflutungsbildern Bad Ischl stattgefunden. Unter Teilnahme von Vertretern der Stadtgemeinde Bad Ischl, der Freiwilligen Feuerwehr, der Wildbach- und Lawinenverbauung, des Gewässerbezirks Gmunden und der Abteilung Wasserwirtschaft des Landes OÖ wurden folgende Themen erarbeitet:

  • Erläuterung Mündungssituation – Rückstauproblematik Pegel Maxquelle
  • Definition kritische Infrastruktur
  • Verteidigungsmaßnahmen: Zieldefinition der Schutzgüter: Was wollen wir schützen? Wie wollen wir schützen?
  • Erfahrungsaustausch Einsatz im Hochwasserfall
  • Vorstellung HoBi-T (Hochwasser-Bilder Tool)

Mit dem HoBi-T (Hochwasser-Bilder Tool) soll den Entscheidungsträgern geholfen werden, um auf Basis von vorherrschenden Situationen, auf weitere Entwicklungen der Wasserstände und damit der Überflutungen vorbereitet zu sein. Das Ziel ist, dass man dadurch in Krisensituationen besser vorbereitet ist und diese einfacher bewältigen kann.

Baubeginn RHB Krems-Au

Nach langen Warten konnten der Schutzwasserverband Kremstal als Bauherr den Baubeginn für das RHB Krems-Au vermelden. Das IB Humer ist als Vertreter des Bauherrn vor Ort beschäftigt und nimmt damit eine wichtige Rolle in der Schnittstelle zwischen betroffenen Bürgern und dem Baugeschehen war.