(Deutsch) Wärmepumpe NMS Schwanenstadt

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Grundwasser-Wärmepumpen-Großanlage NMS Schwanenstadt

Kategorie:

Wärmepumpen

Zeitraum:

2015 – 2017

Auftraggeber:

Freizeitanlagen GesmbH & Co KG, Stadtgemeinde Schwanenstadt

Projektpartner:

Johann Schierl & Sohn GmbH

Gemeinde, Bundesland:

Schwanenstadt, Oberösterreich

Projektbeschreibung:

Neben dem Sport- und Freizeitzentrum Schwanenstadt wurde die Neue Mittelschule errichtet. Um diese möglichst effizient und umweltschonend zu beheizen bzw. zu kühlen, wurde der Einsatz entsprechender Wärmepumpen geplant.

Im Sportzentrum wurde der Eislaufplatz (in den Wintermonaten, also fast die gesamte Heizperiode) bis dato mittels einer wassergekühlten Eismaschine betrieben, deren Kondensator mittels Grundwasser rückgekühlt wurde, welches erwärmt und nahezu ungenutzt abgeleitet wurde.

Es wurde nun eine Wärmepumpenanlage konzipiert, welches die Kondensatorwärme der Eismaschine als Energiequelle nutzt und zusätzlich, bei Stillstand der Eismaschine, Grundwasser als Energiequelle verfügbar hat.

Im Rahmen des Projektes wurde eine neue Heizzentrale für beide Objekte (Sportzentrum und NMS I) konzipiert.

Als Energiequelle dient nun in erster Linie die Abwärme der Eismaschine (80%) und in geringem Ausmaß Grundwasser (20%). Zur Abdeckung der Spitzenlast und um für die bestehenden Luftheiz-Systeme der Sportanlage auch noch hohe Vorlauftemperaturen verfügbar zu haben, wurden weiters noch 2 neue Gas-Brennwert-Kessel in das Gesamtsystem integriert.

Durch die neue Wärmepumpen-Heizzentrale werden bisher in der Regel unerreicht hohe Effizienzen erzielt:

So liegt die Leistungszahl (COP) der Wärmepumpen unter Nutzung der Abwärme bei 4,7 bzw. 6. Die beiden unterschiedlichen COP-Werte gelten für die jeweiligen Heiz-Vorlauftemperaturen von 55°C bzw. 40°C, da der Neubau überwiegend mit Niedertemperatur Systemen versorgt wird. Nur für die Warmwasserbereitung und einzelne Lüftungsanlagen, bzw. für die bestehenden Objekte des Sportzentrums werden 55 °C Vorlauftemperatur gebraucht.

Die Gesamtheizleistung dieses trivalenten Systems beträgt etwa 400 kW, wobei ca. 90 % der Jahresheizlast der beiden Objekte mittels Umweltenergie, bzw. Abwärme und Wärmepumpen erzeugt werden kann.

Wir sind mit der Durchführung der Einreichplanung, sowie der wasserrechtlichen Kollaudierung für die Anlage beauftragt worden.