Überflutungsbilder Bad Ischl, 1. Workshop

Am 30. Mai 2018 hat der 1. Workshop zu den Überflutungsbildern Bad Ischl stattgefunden. Unter Teilnahme von Vertretern der Stadtgemeinde Bad Ischl, der Freiwilligen Feuerwehr, der Wildbach- und Lawinenverbauung, des Gewässerbezirks Gmunden und der Abteilung Wasserwirtschaft des Landes OÖ wurden folgende Themen erarbeitet:

  • Erläuterung Mündungssituation – Rückstauproblematik Pegel Maxquelle
  • Definition kritische Infrastruktur
  • Verteidigungsmaßnahmen: Zieldefinition der Schutzgüter: Was wollen wir schützen? Wie wollen wir schützen?
  • Erfahrungsaustausch Einsatz im Hochwasserfall
  • Vorstellung HoBi-T (Hochwasser-Bilder Tool)

Mit dem HoBi-T (Hochwasser-Bilder Tool) soll den Entscheidungsträgern geholfen werden, um auf Basis von vorherrschenden Situationen, auf weitere Entwicklungen der Wasserstände und damit der Überflutungen vorbereitet zu sein. Das Ziel ist, dass man dadurch in Krisensituationen besser vorbereitet ist und diese einfacher bewältigen kann.

Überschwemmungsschutz in Leonding

Projektleiter DI Gerhard Riegel im Interview auf LT1:

In der Stadtgemeinde Leonding, für die wir eine der ersten Hangwasserhinweiskarten samt entsprechendem Maßnahmenplan berechnet haben, wird nun gerade eine konkrete Maßnahme durchgeführt. Dies geschieht in Form der Errichtung von insgesamt vier Absetzmulden in den Stadtteilen Bergham, Rufling, Holzheim und Allharting.

Dazu Kollege Riegel im Interview im lokalen Fernsehsender LT1:

 

RAINMAN: Start Workshop am 21.03.2018

Am 21.03.2018 fand in Linz der Start Workshop für das Projekt RAINMAN statt. „RAINMAN – Integrated Heavy Rain Risk Management“ ist ein transnationales Projekt, das von dem EU-Förderprogramm Interreg CENTRAL EUROPE im Rahmen des 2. Calls der Förderperiode 2014-2020 in der Priorität „3. Cooperating on natural and cultural resources for sustainable growth in CENTRAL EUROPE“ zur Förderung genehmigt wurde. Auftraggeber ist als Projektpartner die Umweltbundesamt GmbH.

Wir haben gemeinsam mit der Universität Innsbruck unter Leitung von assoz. Prof. Dipl.-Ing. Dr. Stefan Achleitner den Zuschlag für die Pilot Aktivität 7 (Oberösterreich): “Risikobewertung für zukünftige Siedlungsentwicklungsgebiete” erhalten. Darin sind zum Thema Starkregen Methoden zur Risikobewertung und Risikogebietsausweisung für Gebiete mit unterschiedlichen Charakteristika zu entwickeln, Möglichkeiten für Kartendarstellungen zu untersuchen und Maßnahmenkataloge zusammenzustellen. In drei Pilotgebieten werden verschiedene Ansätze erprobt und dokumentiert.

RAINMAN: Poster (DE), Leaflet (DE)

Hangwasserberechnung Fa. TCG-Unitech

Die TCG Unitech errichtet ein neues Werk in Rohr im Kremstal. Im Vorfeld der Umweltverträglichkeitsprüfung haben wir die schadlose Ableitung des Hangwassers geplant. Dabei war insbesondere der Schutz des Betriebs als auch die Verbesserung für die Unterlieger zu berücksichtigen. Im Zuge dessen wurde eine Ableitung und ein anschließendes Rückhaltebecken geplant. Die Anlagenteile wurden einer wasserrechtlichen Bewilligung zugeführt. Anschließend wurden die Anlagenteile ausführungsreif geplant.

Baubeginn RHB Krems-Au

Nach langen Warten konnten der Schutzwasserverband Kremstal als Bauherr den Baubeginn für das RHB Krems-Au vermelden. Das IB Humer ist als Vertreter des Bauherrn vor Ort beschäftigt und nimmt damit eine wichtige Rolle in der Schnittstelle zwischen betroffenen Bürgern und dem Baugeschehen war.

PLACES Start

PLACES Startbesprechung

PLACES Kick-Off Meeting in Bologna
PLACES Kick-Off Meeting in Bologna

Als Folgeprojekt von SWITCH-ON hat sich in Italien das Projekt PLACES entwickelt. Dieses wurde unter Führung von FEEM und dem CMCC gemeinsam mit GecoSistema, der Uni Bologna und dem IB-Humer konzipiert.

Die italienischen Partner haben eine Methodik entwickelt, bei der mit einem geomorphologischen Index auf die Überflutungsflächen bei Hochwasser geschlossen werden kann. Die Methodik muss jedoch an genauen Berechnungen kalibriert werden.

Genau dafür wird unser Hangwassermodell verwendet.

Beim Kick-Off-Meeting am Montag 18. September 2017 wurde das Projekt Stakeholdern aus der Region vorgestellt. In einem von deren Betreuungsgebieten soll das Testgebiet situiert werden.

Fertigstellung GZP Pram

Für den Oberlauf der Pram von Pramerdorf /Gemeinde Geiersberg bis Andorf wurde der Gefahrenzonenplan auf einer Länge voGZP Pramn ca 21 km erstellt. Zusätzlich ist der Raaberbach im Ortsgebiet von Raab zu bearbeiten gewesen. Als Besonderheit war ein umfangreiches Niederschlag-Abflussmodell (NA-Modell) zu erstellen, das auch als Beispiel im ÖWAV-Leitfaden für Niederschlag-Abflussmodellierung Eingang findet. Da NA-Modell und Strömungsmodell gleichzeitig beauftragt waren und bearbeitet wurden, konnte eine intensive Interaktion beider Modelle stattfinden. Besonders die Kalibrierung der Laufzeiten der Hochwasserwelle stellt im NA-Modell eine Schwierigkeit dar. Aus dem Strömungsmodell konnte diese einfach ermittelt werden und wieder in das NA-Modell übernommen werden. Daduch änderte sich die Wellenform im NA-Modell. In diesem mussten dann die Modellparameter so geändert werden, dass eine Übereinstimmung mit den beobachteten Wellen an den Pegeln erreicht wird.
Der GZP wurde vom Ministerium kollaudiert und steht den Gemeinden zur Verfügung.

Erstellung GE-RM Enknach

Wir wurden vom Gewässerbezirk Braunau mit einem Teil der Erstellung des Gewässerentwicklungs- und Risikomanagementkonzept – eines der ersten in Oberösterreich – an der Enknach beauftragt. Gegenstand des Auftrags sind die Arbeitspakete Hydraulik, Hochwasserschutzanlagen sowie Feststoffhaushalt und Instandhaltungsbedarf. Projektstart ist der 9.10.2017. Der gewässerökologische Teil wird vom Büro Blattfisch aus Wels bearbeitet.

Projektgebiet GE-RM Enknach
Projektgebiet GE-RM Enknach