Bürgerinformationsveranstaltung “Hochwasser” Bad Ischl

Als Abschluss des Projekts „Überflutungsbilder Bad Ischl“ fand am 30.01.2019 eine Informationsveranstaltung für betroffene Bürgerinnen und Bürger statt.
Hier wurde die Hochwassergefährdung im Stadtgebiet präsentiert und die Rolle der Einsatzorganisationen sowie die Möglichkeiten zur Eigenvorsorge bei Betroffenen diskutiert. Im Anschluss gab es die Möglichkeit sich bei verschiedenen Stationen zum Thema zu informieren und mit zuständigen ExpertInnen und Behördenvertretern Detailfragen zu erörtern.

Im Zuge der Veranstaltung fand auch die die offizielle Übergabe des „Hobi-T“ (Hochwasser-Bilder Tool) statt, welches vom zuständigen Landesrat für Hochwasserschutz und Katastrophenschutz Podgorschek an Bürgermeister Heide und die Freiwillige Feuerwehr übergeben wurde.

 

Rund 200 Personen nahmen an der Veranstaltung teil. Über die Veranstaltung wurde in regionalen Zeitungen, Radio und Fernsehen berichtet.

Video Hochwasseranimation für Bad Ischl:

Kommunalmesse 2018, Dornbirn

Gemeinsam mit unseren Partnern im kommunalen Bereich (kosima GmbH, Skyability GmbH und SWD Infrastruktur GmbH) waren wir als Aussteller auf der Kommunalmesse in Dornbirn vertreten.

Als Highlight wurde unser Stand durch Staatssekretärin Fr. Mag. Karoline Edtstadler und dem Präsidenten des Österreichischen Gemeindebundes Herrn Bgm. Mag. Alfred Riedl sowie dem Präsidenten des OÖ. Gemeindebundes Herrn LAbg. Bgm. Hans Hingsamer besucht.

Aufgrund der hohen Anzahl an Kontakten mit Vertretern der österreichischen Gemeinden wurde klar, dass die Hangwasserproblematik ein großes Zukunftsthema ist und unser Büro mit dem Aufgreifen dieser Thematik schon vor etlichen Jahren diesen Trend gut erkannt hat.

Regionales Bibermanagement

Am 27.09.2018 hat die Auftaktveranstaltung für das Pilotprojekt Regionales Bibermanagement stattgefunden.

Die Oö. Umweltanwaltschaft plant die Durchführung eines Pilotprojektes zur modellhaften Entwicklung eines regionalen Biber-Konfliktmanagements. Die Maßnahmenplanung soll in einem definierten Gewässerabschnitt der Waldzeller Ache im Bezirk Braunau mit mehreren aneinandergrenzenden Biberrevieren stattfinden. Das Projekt zielt darauf ab, ein einheitliches und auf andere Regionen übertragbare Hilfestellung zu entwickeln, um den größten gemeinsamen Nenner innerhalb der verschiedenen Ziele, Nutzungsinteressen und rechtlichen Rahmenbedingungen zu finden.

Im Vorfeld dazu findet ein fachlicher Austausch zur Erarbeitung von Kriterien für die Beurteilung bei Biberkonflikten und Lösungsmöglichkeiten statt. Im Arbeitskreis Wasserbau unterstützt Michael Hofer als externer Wasserbauexperte die Sachverständigen vom Land OÖ.

Überflutungsbilder Bad Ischl, 3. Workshop

Am 17. September 2018 hat der 3. und letzte Workshop zu den Überflutungsbildern Bad Ischl stattgefunden.
Unter Teilnahme von Vertretern der Stadtgemeinde Bad Ischl (u.a. Bürgermeister Hannes Heide), der Freiwilligen Feuerwehr, des Roten Kreuzes, der Stadtpolizei, des Gewässerbezirks Gmunden, der Abteilung Wasserwirtschaft des Landes OÖ und des Ländervertreters des Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus wurden folgende Themen behandelt:

  • Rückblick auf die abgelaufenen Workshops
  • Darstellung von Hochwasserüberflutungsflächen
  • Rolle der Gemeinde im Katastrophenfall
  • Festlegung der Rahmenbedingungen für die Abschlussveranstaltung
  • Vorstellung HoBi-T (Hochwasser-Bilder Tool)

Mit dem HoBi-T (Hochwasser-Bilder Tool) soll den Entscheidungsträgern geholfen werden, um auf Basis von vorherrschenden Situationen, auf weitere Entwicklungen der Wasserstände und damit der Überflutungen vorbereitet zu sein. Das Ziel ist, dass man dadurch in Krisensituationen besser vorbereitet ist und diese einfacher bewältigen kann.

Climate-KIC Projekt “SAFERPLACES”: Kickoff Meeting in Rimini

Am 10./11. September fand in Rimini das Kick-off Meeting zum Climate-KIC Demonstrator-Projekt “SAFERPLACES” (Improved assessment of pluvial, fluvial and coastal flood hazards and risks in European cities as a mean to build safer and resilient communities) unter der Führung unseres Partnerunternehmens GECOSISTEMA S.r.l. und unserer Beteiligung statt.

Climate-KIC ist das derzeit größte europäische öffentlich-privates Netzwerk für Innovationen zum Themenbereich Klimawandel und beschäftigt sich in der focus-area “Climate Risk Information” u.a. mit der verbesserten Verfügbarkeit von Tools zur Modellierung und Risikoabschätzung von Folgen des Klimawandels.

Genau hier setzt das Projekt “SAFERPLACES” an, in dessen Laufzeit (2018-2021) und Rahmen in drei europäischen Städten verbesserte und hoch-automatisierte Tools zur Berechnung des pluviatilen, fluviatilen und maritimen Überflutungsrisiko (weiter-)entwickelt und überprüft werden.

IBH wird hierfür in den Bereichen “Flood hazard characterisation and modelling” sowie “Resilient strategies and flood risk reduction” tätig sein und mit der 2d-hydraulischen Berechnung von Starkregenereignissen unter Berücksichtigung der kommunalen Infrastruktur (Kanalisation) für das Benchmarking der automatisierten Tools sorgen.

Überflutungsbilder Bad Ischl, 1. Workshop

Am 30. Mai 2018 hat der 1. Workshop zu den Überflutungsbildern Bad Ischl stattgefunden. Unter Teilnahme von Vertretern der Stadtgemeinde Bad Ischl, der Freiwilligen Feuerwehr, der Wildbach- und Lawinenverbauung, des Gewässerbezirks Gmunden und der Abteilung Wasserwirtschaft des Landes OÖ wurden folgende Themen erarbeitet:

  • Erläuterung Mündungssituation – Rückstauproblematik Pegel Maxquelle
  • Definition kritische Infrastruktur
  • Verteidigungsmaßnahmen: Zieldefinition der Schutzgüter: Was wollen wir schützen? Wie wollen wir schützen?
  • Erfahrungsaustausch Einsatz im Hochwasserfall
  • Vorstellung HoBi-T (Hochwasser-Bilder Tool)

Mit dem HoBi-T (Hochwasser-Bilder Tool) soll den Entscheidungsträgern geholfen werden, um auf Basis von vorherrschenden Situationen, auf weitere Entwicklungen der Wasserstände und damit der Überflutungen vorbereitet zu sein. Das Ziel ist, dass man dadurch in Krisensituationen besser vorbereitet ist und diese einfacher bewältigen kann.

RAINMAN: Start Workshop am 21.03.2018

Am 21.03.2018 fand in Linz der Start Workshop für das Projekt RAINMAN statt. „RAINMAN – Integrated Heavy Rain Risk Management“ ist ein transnationales Projekt, das von dem EU-Förderprogramm Interreg CENTRAL EUROPE im Rahmen des 2. Calls der Förderperiode 2014-2020 in der Priorität „3. Cooperating on natural and cultural resources for sustainable growth in CENTRAL EUROPE“ zur Förderung genehmigt wurde. Auftraggeber ist als Projektpartner die Umweltbundesamt GmbH.

Wir haben gemeinsam mit der Universität Innsbruck unter Leitung von assoz. Prof. Dipl.-Ing. Dr. Stefan Achleitner den Zuschlag für die Pilot Aktivität 7 (Oberösterreich): “Risikobewertung für zukünftige Siedlungsentwicklungsgebiete” erhalten. Darin sind zum Thema Starkregen Methoden zur Risikobewertung und Risikogebietsausweisung für Gebiete mit unterschiedlichen Charakteristika zu entwickeln, Möglichkeiten für Kartendarstellungen zu untersuchen und Maßnahmenkataloge zusammenzustellen. In drei Pilotgebieten werden verschiedene Ansätze erprobt und dokumentiert.

RAINMAN: Poster (DE), Leaflet (DE)

PLACES Start

PLACES Startbesprechung

PLACES Kick-Off Meeting in Bologna
PLACES Kick-Off Meeting in Bologna

Als Folgeprojekt von SWITCH-ON hat sich in Italien das Projekt PLACES entwickelt. Dieses wurde unter Führung von FEEM und dem CMCC gemeinsam mit GecoSistema, der Uni Bologna und dem IB-Humer konzipiert.

Die italienischen Partner haben eine Methodik entwickelt, bei der mit einem geomorphologischen Index auf die Überflutungsflächen bei Hochwasser geschlossen werden kann. Die Methodik muss jedoch an genauen Berechnungen kalibriert werden.

Genau dafür wird unser Hangwassermodell verwendet.

Beim Kick-Off-Meeting am Montag 18. September 2017 wurde das Projekt Stakeholdern aus der Region vorgestellt. In einem von deren Betreuungsgebieten soll das Testgebiet situiert werden.

Kommunale in Nürnberg

Das IB-Humer ist auf der Messe Kommunale in Nürnberg präsent und wird dort sein Hangwassermanagement der breiten Öffentlichkeit vorstellen. Diese Messe ist genau die richtige für das Zielpublikum, nämlich Bürgermeister und Bearbeiter in den Gemeinden. Wir zeigen, wie wir mit unserem Computermodell die Abflüsse berechnen können und wie damit die Risikokommunikation gemacht werden kann. Selbstverständlich verwenden wir das Modell auch dazu, konkrete Schutzmaßnahmen zu planen. Infomieren sie sich selber – auf der Kommunale in Nürnberg vom 18. – 19. Oktober 2017, Halle 8, Stand 606.

Klimawandel Workshop

Von 13. März bis 15. März fand ein Workshop zum Thema “Klimawandel” in Wageningen statt.

Ausgelegt war dieser zu beiderseitigem Vorteil. Die Ersteller und Datenprovider der Webpages zum Thema Klimawandel wollen den Input der Anwender zur zielführenderen Weiterentwicklung der Seiten haben und gaben ihrerseits eine Einführung über die Anwendung der derzeit vorhandenen Seiten.

Der Funktionsumfang der getesteten Seiten überraschte manchmal ebenso wie die Ergebnisse, was aber in der Natur der Sache liegt. Je weiter man in die Zukunft blicken will, desto höher werden die Unsicherheiten. Die sehr großen Unterschiede der verschiedenen Modelle schrecken einen aber dann doch ein wenig, wenn ein Modell eine Niederschlagszunahme prognostiziert, ein anderes aber für den selben Bereich eine Niederschlagsabnahme voraussagt.

Es bleibt nach wie vor immer noch viel am “Bearbeiter” hängen, der die Auswahl aus einer Vielzahl an Klimamodellen hat und das für seine Fragestellung plausibelste finden muss.

Ebenso sind sämtliche Klimamodelle für sehr großräumige Bereiche ausgelegt. Großräumig hat man die Lage also schon ganz gut um Griff.

Klima bezieht sich ja auch auf eine globale Datenbasis. Diese “groben” Klimamodelle dann bis in einzelne Bereiche von wenigen km² runterzurechnen gelingt nur unter idealen Bedingungen (homogene Umgebung, ausreichend vorhandene Referenzdaten für diesen Bereich, Mikroklimamodell) und selbst dann nicht immer wirklich gut.

Leider bleibt es nach wie vor Zukunftsmusik, gerade in Österreich mit seiner heterogenen Landschaft (Alpen, Täler, Ebenen, Beeinflussung durch Adria vom Süden und Nordsee vom Norden) eine kleinräumige genaue Vorhersage zu treffen. Die Schwankungsbreiten sind hier meist höher als die Resultate und somit wird wohl noch etwas Zeit vergehen bis die Forschung auch für kleinräumigere Klimavorhersagen entweder genug Rechenpower oder ein geeignetes Modell gefunden hat.