Gefahrenzonenplan Enknach

In den kommenden Monaten erarbeitet IBH für die Enknach, den Fillmannsbach und deren Zubringer (Bezirk Braunau, OÖ) einen Gefahrenzonenplan.

Der Gefahrenzonenplan erstreckt sich auf ~65 Fließkilometer bzw. ein Einzugsgebiet von 142 km².

Betroffen sind die Gemeinden Neukirchen an der Enknach, Pischelsdorf am Engelbach, Auerbach, Kirchberg b. Mattighofen, Feldkirchen b. Mattighofen, St. Georgen am Fillmannsbach, Egggelsberg und Handenberg.

DI Humer bei der IC- Unternehmer Akademie

Die Fachgruppe Information und Consulting der Wirtschaftskammer (Technische Büros) lädt regelmäßig zu Weiterbildungsveranstaltungen im Rahmen der IC-Unternehmer Akademie ein. Am Dienstag, 13. April 2021 war DI Günter Humer eingeladen, gemeinsam mit DI Harald Kutzenberger über die Regenwasserbehandlung vor und nach Rückhaltebecken zu sprechen.

Herr Humer stellte die wasserwirtschaftlichen Aspekte und eine Reihe von umgesetzten Maßnahmen dar, während Harald Kutzenberger die Sicht der Landschaftsplanung aufzeigte. Naturgemäß kamen auch die Spannungsfelder aus dem unterschiedlichen Blick der beiden Disziplinen zum Vorschein. Das wurde genutzt, um in einer sehr offenen und konstruktiven Diskussion auszuloten, wo die Aspekte von Landschaftsschutz, Lebensraumerhaltung– oder schaffung sowie Vernetzung von Lebensräumen in wasserbaulichen Projekten untergebracht werden können. Es wird angestrebt, die Zusammenarbeit weiter zu vertiefen.

Projekt “Maßnahmenkonzept Alm”

Das Einzugsgebiet der Alm erstreckt sich über mehrere Gemeinden und wird sowohl von der Wildbach- und Lawinenverbauung (Zubringer) als auch vom Gewässerbezirk Gmunden betreut.

Der „Wasserverband Almtal“ wurde gegründet um gemeinde- und dienststellenübergreifend schutzbauliche Maßnahmen abzustimmen. Der Verband umfasst die Gemeinden Grünau, Pettenbach, Scharnstein, Steinbach am Ziehberg und Vorchdorf.

Im Zuge des Projekts „Maßnahmenkonzept Alm“ werden Maßnahmen zum Schutz vor Hochwasser und anderen wassergebundenen Naturgefahren anhand eines Kriterienkatalogs bewertet und einer Prioritätenreihung unterzogen. Die Maßnahmen sollen schließlich nach der Prioritätenreihung abgehandelt werden.

In einem Workshop mit Vertreter*innen des Wasserverbands und der Dienststellen wurde der Kriterienkatalog evaluiert und die Gewichtung der Kriterien bestimmt. Kriterien, die für die Reihung herangezogen werden sind u.a. die Wirksamkeit der Maßnahme auf die gesamte Region, die Minimierung von Risiken auf Wohn- und Betriebsgebäude sowie kritische Infrastruktur, Errichtungskosten und ökologische Aufwertung.

Weitere Schritte sind die Einbeziehung weiterer Interessensgruppen und die Information betroffener und interessierter Bürger*innen.

“Kremstal schützt sich vor dem Hochwasser”: Cover Story im aktuellen Extrablick

In der aktuellen Ausgabe vom 9. Oktober 2020 berichtet die Zeitung Extrablick über eines der größten Hochwasserschutzprojekte Österreichs, dem Hochwasserschutz im Kremstal. Derzeit laufen die Bauarbeiten des Rückhaltebeckens Krems-Au zwischen Wartberg und Nußbach auf Hochtouren. Mit 1,9 Kilometern Dammlänge ist es das größte Rückhaltebecken Österreichs und soll Ende 2021 einsatzbereit sein, um die Gemeinden entlang der Krems vor Überflutungen zu schützen.

Die Dipl.Ing. Günter Humer GmbH ist für die Ausführungsplanung zuständig und nimmt als Begleitende Kontrolle für den Bauherrn organisatorische Aufgaben im Zuge der Bauabwicklung war.

Quelle: Extrablick, Die Zeitung fürs südliche Oberösterreich; S. 15-17; Nr. 14/2020 vom 09.10.2020

 

 

 

SAFERPLACES: Cover Story im Fachmagazin “water”!

In der Juni-Ausgabe 2020 der Fachzeitschrift „water“ (MDPI Verlag, Basel/CH) ist das wissenschaftliche paper unserer Projektpartner gecosistema und Universität Bologna zur Coverstory ausgewählt worden!

Der Artikel stellt den innovativen GIS-basierten Ansatz unserer Projektpartner gecosistema und Unibo zur schnellen Identifikation überflutungsgefährdeter Bereiche anhand des hochaufgelösten digitalen Geländemodells sowie von Bemessungsregen unter Berücksichtigung von Niederschlagsverlusten durch Bodentyp und –bedeckung vor.

In den Pilotgebieten Rimini und Lignano Sabbiadoro wurden an Hand von Bemessungs- als auch realen Starkregenereignissen durch unser Büro die resultierenden Überflutungsgebiete mit dem hydrodynamischen 2D-Modell berechnet, welche als Validierungsbasis für den im Teilprojekt „SAFER_RAIN“ verwendeten Hierarchical Filling & Spilling Algorithmus dienten.

Wir freuen uns und sind stolz darauf, mit unserer Expertise im Bereich der hydraulischen Modellierung von pluvialen Überflutungen einen Beitrag zur angewandten Forschung in dem Bereich leisten zu können!