HORA

Hochwasserrisikozonierung Austria, HORA

Auftraggeber:
Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft

Projektpartner:
TU Wien, Institut für Wasserbau und Ingenieurhydrologie, Univ. Prof. Dipl.-Ing. Dr. techn. Günter Blöschl

Ziel des Projektes HOchwasserRisikoflächen Austria (HORA) war die Ausweisung von Überschwemmungsgebieten für Hochwasserabflüsse HQT der Jährlichkeiten T=30, T=100 und T=200 bezogen auf das im Maßstab 1:500 000 erfasste österreichische Flussnetz (ÖK 500) mit einer Gesamtlänge von ca. 26 000 km. Die Ermittlung der Überschwemmungsgebiete gliedert sich in einen hydrologischen und in einen hydraulischen Teil.

Wir haben in Kooperation mit der TU Wien das Arbeitspaket Hydrologie übernommen Ziel des hydrologischen Teils war die Bestimmung der Hochwasserabflüsse HQT, die als Eingangsgrößen in den hydraulischen Teil gedient haben.

Da es bei HORA um eine Einschätzung des Hochwasserrisikos geht, wurden die zu bestimmenden Hochwasserabflüsse als Schätzungen für die wahrscheinlichsten Werte einer bestimmten Jährlichkeit definiert. Im Gegensatz dazu decken üblicherweise Bemessungswerte des Durchflusses Unsicherheiten ab und werden in der Praxis manchmal – je nach dem Ausmaß der Unsicherheit – größer als der wahrscheinlichste Wert gewählt. Deshalb können sich die HORA Werte von Bemessungswerten des Abflusses unterscheiden.

Es wurde eine 2-teiliges Verfahren gewählt:

  • Bestimmung der Hochwasserabflüsse HQT für beobachtete Einzugsgebiete (Abflusspegel) in ganz Österreich in Abstimmung mit den jeweiligen Landesdiensten
  • Regionalisierung unter Berücksichtigung von Einzugsgebietsparameter, D.h. Ermittlung der Hochwasserabflüsse HQT für unbeobachtete Gebiete

Die Ergebnisse des hydrologischen Teils wurden anhand der hydraulischen Bearbeitung flächenhaft dargestellt.

Einsehbar unter www.hochwasserrisiko.at