(Deutsch) HORA 3.0

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HORA 3.0

Auftraggeber:
Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft

Projektpartner:
TU Wien, Institut für Wasserbau und Ingenieurhydrologie, Univ. Prof. Dipl.- Ing. Dr. techn. Günter Blöschl,

In den Jahren 2004 und 2005 wurde das Projekt HORA (Hochwasserrisikoflächen Österreich) durchgeführt. Dabei wurden Überschwemmungsgebiete für Hochwasserabflüsse HQT der Jährlichkeiten T=30, T=100 und T=200 für das österreichische Flussnetz (ÖK 500) mit einer Gesamtlänge von ca. 26.000 km ausgewiesen. Der hydrologische Teil wurde von der Arbeitsgemeinschaft Technische Universität Wien / Ingenieurbüro DI Günter Humer durchgeführt, und hatte die Aufgaben, die Hochwasserabflüsse HQT zu bestimmen, die als Eingangsgrößen in den hydraulischen Teil dienten.

In der Zwischenzeit ist es erforderlich geworden, die Ergebnisse des HORA Projektes in zweierlei Hinsicht zu überarbeiten:

  1. Verlängerung der Datenreihen: Dem HORA Projekt standen Hochwasserreihen seit Beginn der Aufzeichnungen bis 2002 zur Verfügung, in den westlichen Bundesländern bis einschließlich 2005. Inzwischen sind mehrere große Hochwässer aufgetreten (einschließlich das Junihochwasser 2013), die eine Aktualisierung der HORA Ergebnisse erfordern. Die Überarbeitung soll durchwegs Daten bis einschließlich 2013 verwenden.
  2. Verfeinerung des Gewässernetzes: Es ist nun erwünscht, die Hochwasserabflüsse HQT auch für kleinere Gebiete auszuweisen. Das soll nun für das Berichtsgewässernetz, wie es im Rahmen der Hochwasserrisikorichtlinie (HWRL) verwendet wird (ca. 37.000 km), erfolgen.

Das Arbeitsprogramm folgt den Grundsätzen des ursprünglichen HORA Projektes und baut auf dessen Methodik und Ergebnissen auf.